Hiking on the trail to Pico Duarte
Bergwanderung auf den Pico Duarte
(Dominikanische Republik)



Als wir nach unserem Urlaub auf der Dominikanischen Republik im Jahr 1998 auf Webseiten stießen, in denen die Besteigung des Pico Duarte interessant geschildert wurden (siehe Links), fassten wir den Beschluss, die Insel noch einmal zu besuchen und dieses Abenteuer ebenfalls zu wagen. Wir reisten zu fünft mit voller Ausrüstung an. Unsere Basisstation war ein All-inclusive Club bei Puerto Plata. Diese Wahl stellte sich als nicht optimal heraus, da drei unserer Kollegen der entspannten Clubatmosphäre erlagen und daraufhin die anstrengende Wanderung strikt verweigerten. So unternahmen wir also zu zweit die Tour auf den höchsten Berg der Karibik und bereuten es in keiner Weise! In wenigen Tagen ausserhalb eines Clubs erfährt man unheimlich viel von den örtlichen Gepflogenheiten, kommt mit Einheimischen in engeren Kontakt und lernt eingehend die Liebenswürdigkeit und Hilfsbereitschaft der Inselbewohner aber auch so manches Schlitzohr kennen. Von besonderem Erlebniswert war auch die Anreise zum Nationalpark mittels Guagua's.
Da die Wanderung auf anderen Homepages (siehe Links) bereits ausführlich beschrieben wurde, sollen auf dieser Seite vorwiegend Bilder gezeigt werden, die ich anderorts etwas vermisst habe. Der Rest in Kürze:

Zeitpunkt:
10. und 11. November 1999.
Beteiligte:
Mein Bruder und ich, sowie unser 17 jähriger Führer (und Koch!) Raffael aus Cienega.
Bedingungen:
Regenzeit; tagsüber abwechselnd bewölkt, abends starker Regen; Temperaturen über 0° Celsius. Wegzustand anfangs im Tropenwald etwas morastig, sonst an sich ausgezeichnet, aber streckenweise mühsam wegen des kindskopfgroßen Gerölls.
Ausrüstung:
übliche Wanderbekleidung (Unterleibchen, Hemd, Pullover) mit Regenjacke, wasserfeste Wanderschuhe, Mütze, Handschuhe, Rucksack 50 Liter; aufblasbare Liegematte, warmer Daunenschlafsack, Taschenlampe, Feuerzeug, Regenschirm, teleskopierbare Wanderstöcke, Fotoapparat, 2 Flaschen für Wasser mit 1.5 Liter Inhalt, Müsliriegel. Speisen für die Pausen und das Abendessen in der Hütte La Comparticion wurden vom Guide bereitgestellt.
Ein Lasten-Maultier für das grobe Gepäck.
Kosten (pro Person):
Eintrittsgebühr: 50 Pesos; Lasten-Maultier für 2 Tage: 250 Pesos; Führer , Lebensmittel für 2 Tage plus Abendessen am Anreisetag: 400 Pesos; Insgesamt: 700 Pesos.
Anreise:
Von Puerto Plata (All-inclusive Ressort ;-) mit Guaguas nach Santiago, weiter in Richtung La Vega bis zur Abzweigung nach Jarabacoa, dann nach Jarabacoa, von dort direkt nach Cienega (insgesamt ca. 3.5 h, 160 Pesos pro Person).
Tips:
Sehr empfehlenswert ist die Mitnahme eines kleinen Tagesrucksacks, in den man Müsliriegel, Schokolade ,etc., 1 Wasserflasche mit ca. 1.5 Liter für schwache Momente zwischendurch, Fotoausrüstung, Toilette, Wundpflaster, Stoffsäckchen (zum Sammeln von verschiedenen exotischen Früchten und Pfifferlingen (!)) und anderere rasch benötigte Utensilien bereithält, da die Entnahme solcher Dinge aus dem Korb des Mulis zu einer zeitraubenden und umständlichen Prozedur ausartet. Den Komfort eines Lasten-Muli's sollte man sich übrigens unbedingt gönnen! Hilfreich ist auch die Verwendung von Wanderstöcken beim Abstieg, sowie im unteren morastigen Abschnitt. Wer von Comparticion telefonisch grüßen will, benötigt Münzen! Wird auf Fernsicht vom Gipfel aus absoluten Wert gelegt, sollte man die Monate Jänner oder Februar zum Wandern wählen und den Gipfel möglichst früh in Angriff nehmen!
Resumee:
Diese Wanderung ist in jedem Fall eine Besonderheit, landschaftlich sehr kontrastreich und reizvoll. Besondere konditionelle Voraussetzungen sind nicht nötig, wenn man das Gehtempo an die persönliche Verfassung anpasst.
Hier gibt's nun endlich ein paar Bilder vom Trail mit kurzen Erläuterungen:

 

Falls Sie den linken Navigationsframe noch nicht geladen haben - in the case You don't have already loaded the left navigation frame: Hier gibt's die Photo Galerie  --->Photos 

 

 

 

 

 

 

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